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ZUKUNFTS-CHECK GESUNDHEITSWESEN
Wie bestandsfähig ist Ihre Einrichtung wirklich?
Die Pflicht zur Krisenfrüherkennung gibt es für Geschäftsführungen bereits seit 2021, § 1 StaRUG. Vier Jahre lang war das für die meisten Kliniken graue Theorie.
Das ändert sich gerade:
Die Bundesländer weisen bis Ende 2026 jeder Klinik ihre künftigen Leistungsgruppen zu, das entscheidet über Erlöse und Versorgungsauftrag zugleich.
Seit September 2025 legt der neue IDW-Standard S 16 erstmals konkret fest, was von einer Geschäftsführung an Krisenfrüherkennung erwartet wird, bisher war das nur eine vage Gesetzesformulierung.
Die wirtschaftliche Lage vieler Häuser sorgt dafür, dass genau diese Frage inzwischen tatsächlich gestellt wird, von Aufsichtsgremien, Prüfern, im Zweifel vor Gericht.
Der Zukunfts-Check Gesundheitswesen zeigt Ihnen, wo Ihre Einrichtung heute steht, bevor diese Frage von außen gestellt wird.
Vertraulich und unverbindlich. In 30 Minuten klären wir, wo Ihre Einrichtung steht und ob der Zukunfts-Check für Sie sinnvoll ist.
Sechs Fragen, die zeigen, wo Ihre Einrichtung wirklich steht
Nicht jede Antwort braucht eine Excel-Tabelle. Die folgenden sechs Fragen beantwortet jede Geschäftsführung entweder aus dem Stand, oder eben nicht, und genau das ist bereits die erste Erkenntnis.
Können Sie Ihre drei wichtigsten bestandsrelevanten Risiken klar benennen?
Wissen Sie, welche Risiken sich gegenseitig verstärken, etwa ein Personalengpass, der gleichzeitig Erlöse und Versorgungsauftrag trifft?
Gibt es Frühwarnindikatoren mit verbindlichen Schwellenwerten, oder wird erst reagiert, wenn es bereits brennt?
Sind Verantwortlichkeiten und Eskalationswege eindeutig geregelt?
Wie lange können defizitäre Leistungsbereiche noch getragen werden, und wer entscheidet das?
Werden beschlossene Maßnahmen bis zum Wirksamkeitsnachweis verfolgt, oder verlaufen sie im Sand?
Wenn einzelne Fragen nicht eindeutig beantwortet werden können, fehlt nicht unbedingt Wissen. Häufig fehlt ein zusammenhängendes und entscheidungsfähiges Gesamtbild.
Warum das so ist, obwohl niemand etwas falsch macht
Controlling sieht die Zahlen. Personal sieht die Engpässe. IT sieht die Abhängigkeiten. Jede Abteilung für sich hat gute Informationen. Nur führt sie niemand zusammen, weil das in den seltensten Fällen jemandes klar zugewiesene Aufgabe ist.
Ein Beispiel, wie sich das in der Praxis auswirkt: Eine kleine Fachabteilung hat nur einen Facharzt, der die für ihre Leistungsgruppe vorgeschriebene Mindestbesetzung erfüllt. Er kündigt. Personal kennt das Problem sofort.
Ob damit die Facharztquote für die gesamte Leistungsgruppe unterschritten wird, und die Klinik im schlimmsten Fall die Zulassung für diese Leistungen verliert, ist eine Frage, die Personal, Medizincontrolling und Geschäftsführung gemeinsam beantworten müssten. In den seltensten Fällen tun sie das rechtzeitig, weil dafür niemand explizit zuständig ist. Das ist kein Erkenntnisproblem. Es ist ein Strukturproblem. Und genau das prüft der Zukunfts-Check.
Der Zukunfts-Check betrachtet Ihre Einrichtung als Gesamtsystem
Bestandsgefährdungen entstehen selten in nur einem Bereich. Der Zukunfts-Check verbindet deshalb zehn Perspektiven zu einem Gesamtbild.
Fünf davon auf der strategischen und organisatorischen Seite
Und fünf auf der operativen Seite, dort, wo sich Risiken im Alltag tatsächlich zeigen
Strategie und Leistungsportfolio
Passen Versorgungsauftrag, Leistungsangebot und wirtschaftliche Tragfähigkeit zusammen?
Personal und Versorgungsfähigkeit
Bleiben kritische Leistungen auch bei Personalengpässen und Ausfällen aufrechterhalten?
Governance und Verantwortung
Sind Entscheidungsrechte, Berichtspflichten und Eskalationswege eindeutig geregelt?
Digitale Resilienz
Funktionieren kritische Prozesse auch bei IT-Ausfällen oder Cyberangriffen?
Risikoerkennung und Gesamtbild
Werden wesentliche Risiken systematisch identifiziert, bewertet und zusammengeführt?
Erlössicherung
Wie professionell werden Budgetverhandlungen, Retaxierungen und offene Forderungen gesteuert?
Frühwarnung und Eskalation
Gibt es Indikatoren und Schwellenwerte, die rechtzeitig Entscheidungen auslösen?
Krisen- und Handlungsfähigkeit
Kann die Einrichtung unter Zeitdruck schnell und verbindlich entscheiden?
Liquidität und Finanzierung
Sind Ergebnis, Liquidität, Investitionen und Finanzierung integriert und vorausschauend geplant?
Umsetzung und Wirksamkeit
Werden Maßnahmen verbindlich verfolgt und auf tatsächliche Wirkung geprüft?
Der Facharzt aus dem oben genannten Beispiel betrifft mindestens vier dieser zehn Bereiche gleichzeitig: Personal und Versorgungsfähigkeit, weil die Mindestbesetzung wegfällt. Strategie und Leistungsportfolio, weil die Leistungsgruppe selbst auf dem Spiel steht. Frühwarnung und Eskalation, weil niemand einen Schwellenwert für genau diesen Fall definiert hat. Und Erlössicherung, weil mit der Leistungsgruppe auch die zugehörigen Erlöse wegfallen. Genau solche Verbindungen macht der Check sichtbar, bevor sie sich zu einem echten Problem summieren.
Von 57 Einzelfragen zu klaren Managementprioritäten
Sie erhalten einen individuellen Ergebnisbericht, kein allgemeines Formular mit generischen Auswertungstexten, sondern eine Auswertung, die auf Ihren eigenen Angaben beruht. Er enthält:
eine strukturierte Bewertung aller zehn Handlungsfelder mit Ampeldarstellung, jede Antwort einzeln eingeordnet und erklärt
eine Executive Summary mit den drei wichtigsten Handlungsprioritäten für Geschäftsführung und Aufsicht
konkrete erste Maßnahmen als Ausgangspunkt für Entscheidungen und Verantwortlichkeiten
SO LÄUFT ES AB
Kein Projekt ohne klaren Ablauf. In fünf Schritten vom ersten Kontakt zur gezielten Umsetzung:
Kostenloses Erstgespräch
Nach Ihrer Anfrage melden wir uns persönlich bei Ihnen. In einem unverbindlichen Gespräch lernen wir Ihre Ausgangssituation kennen, klären erste Fragen und besprechen, ob der Zukunfts-Check für Ihre Einrichtung sinnvoll ist.
Zukunfts‒Check durchführen
Sie beantworten strukturierte Fragen zu zehn zentralen Bereichen Ihrer Einrichtung. So entsteht ein Gesamtbild Ihrer strategischen, wirtschaftlichen, organisatorischen und operativen Lage, kein Blick auf einzelne Abteilungen isoliert.
Auswertung und Report
Sie erhalten Ihren individuellen Ergebnisbericht, mit Bewertung, Ampeldarstellung, Executive Summary und den drei wichtigsten Handlungsprioritäten.
Orientierungsgespräch
Gemeinsam ordnen wir die Ergebnisse ein: Wo steht Ihre Einrichtung heute? Welche Risiken und Wechselwirkungen sind besonders relevant? Und wo liegen die größten Hebel für mehr Stabilität?
Umsetzung
Sie entscheiden, wie es weitergeht. Manche Häuser gehen die identifizierten Punkte selbst an, andere lassen sich dabei von RC360 begleiten. Beides ist ein sinnvoller Weg.
Fünf klare Schritte – von der ersten Kontaktaufnahme über ein belastbares Lagebild bis zur Entscheidung, was als Nächstes konkret geschieht.
Kein Audit. Keine weitere Pflichtübung. Ein Managementinstrument.
Der Zukunfts-Check prüft nicht, ob Dokumente vorhanden sind. Er zeigt, ob Ihre Einrichtung Zusammenhänge erkennt, die sich über mehrere Bereiche erstrecken, und ob sie darauf vorbereitet ist, entsprechend zu handeln. Am Ende steht keine weitere Akte, sondern eine Entscheidungsgrundlage mit drei klaren Prioritäten. Was der Check ausdrücklich nicht ist: keine Rechts-, Steuer- oder Insolvenzberatung, kein Zertifizierungsaudit und keine Ersatzprüfung für Ihren Wirtschaftsprüfer. Er ersetzt keine dieser Leistungen, er liefert die strukturierte Grundlage, auf der sie aufbauen können.
Für Einrichtungen, die nicht erst unter Druck Klarheit schaffen wollen
Der Zukunfts-Check ist für Krankenhäuser und Klinikverbünde entwickelt, funktioniert aber ebenso für Rehabilitationskliniken, medizinische Versorgungszentren und Pflegeeinrichtungen, unabhängig davon, ob die Trägerschaft öffentlich, freigemeinnützig oder privat ist.
Grundsätzlich gilt: Eine Einrichtung, die heute gut dasteht, weiß dadurch noch nicht, wie belastbar sie unter Druck ist, genau das prüft der Check, unabhängig von der aktuellen Lage. Besonders dringend wird die Frage allerdings gerade jetzt, aus einem konkreten Grund:
Die Zuteilung der Leistungsgruppen läuft bis Ende 2026, für viele Häuser entscheidet sich in diesem Zeitraum, welches Leistungsportfolio künftig überhaupt noch trägt.
Warum RC360 dafür der richtige Partner ist
Das Facharzt-Beispiel von eben zeigt das Grundproblem. Wirtschaftlichkeit, Versorgung, Personal, IT und Regulierung wirken zusammen, aber in den meisten Kliniken wird jeder dieser Bereiche von einer anderen Person verantwortet, mit eigenen Kennzahlen und eigenen Berichtswegen.
RC360 schaut deshalb bewusst nicht nur auf einzelne Symptome, sondern auf die Verbindungen dazwischen. Das Ergebnis ist kein weiterer Bericht für die Ablage, sondern etwas, mit dem Geschäftsführung und Aufsicht direkt arbeiten können:
klare Prioritäten statt einer langen Liste von Beobachtungen
eine Einordnung, die auch im Aufsichtsgremium verständlich ist, ohne Fachjargon
ein erster, konkreter Ansatzpunkt für die eigene weitere Planung
Was Sie daraus machen, entscheiden Sie. Im Orientierungsgespräch besprechen wir gemeinsam, wo aus unserer Sicht der größte Hebel liegt.
Noch Fragen?
Der Ablauf ist bewusst unkompliziert und auf einen überschaubaren internen Aufwand ausgelegt. Hier beantworten wir die wichtigsten praktischen Fragen zur Durchführung, Vertraulichkeit und weiteren Zusammenarbeit.
Wie viel Zeit benötigt der Zukunfts-Check?
Wer sollte den Zukunfts-Check ausfüllen?
Müssen für den Check Dokumente oder Nachweise eingereicht werden?
Wie aussagekräftig ist eine Selbsteinschätzung?
Werden unsere Angaben und Ergebnisse vertraulich behandelt?
Was kostet der Zukunfts-Check?
Müssen wir RC360 anschließend mit der Umsetzung beauftragen?
Wissen Sie, wo Ihre Einrichtung wirklich verwundbar ist, und ob Sie das im Ernstfall auch belegen könnten?
Dann fangen wir an.
In einem kostenlosen Erstgespräch betrachten wir Ihre aktuelle Situation und klären, welche Fragen für Ihre Einrichtung besonders relevant sind. Sie erhalten eine erste Einschätzung, ob der Zukunfts-Check Gesundheitswesen für Sie der richtige nächste Schritt ist.